Gardasee GPS Bikeguide

© Andreas Albrecht

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Bikeguide 3 ist im Februar 2010 erschienen
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alle Touren der Bände 1 und 2 nun als Tourendatenbank bei TTQV verfügbar
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Band 1 nun auch in polnisch
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Herausgeber: Tomasz Pawłusiewicz
Gardasee GPS Roadbooks werden
Gardasee GPS Bikeguides.
Warum?

Neben der englischen Ausgabe von Band 1 gibt es jetzt auch eine polnische Version. Deshalb soll die dazugehörige Homepage international ausgerichtet sein. Sie heißt jetzt

www.gps-bikeguide.com

Gleichzeitig wird damit diese Plattform auch offen für Bikeguides aus anderen Regionen.
» Bespieltouren
Tour 517: Monte Zugna Trail 117
  • Region: Gardasee Nord
  • eindrucksvolle Bergtour mit schöner Trailabfahrt, Trails: ∅ S1, max. S3
  • Untergrund:
  • Straße/Asphalt: 69%
  • Schotter: 8%
  • Forst-, Feld-, Radweg: 2%
  • Trail: 21%
  • Länge: ca. 32 km
  • Höchster Punkt: 1786 m
  • Höhenmeter: aufwärts: ca. 1300 hm
  • Karte: WK 101
  • Einkehr: Rif. Monte Zugna


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Wegbeschreibung:
Der Monte Zugna liegt nordöstlich vom Gardasee neben der Autobahnausfahrt Rovereto-Sud und bietet zum Mountainbiken eine schöne Alternative zu den klassischen Revieren am Gardasee. Im Band 2 des "Gardasee GPS Bikeguides" wird er schon die Tour 512 Monte Zugna, dort als Tagestour direkt von Torbole aus. Diese Tour enthält noch mehr Trails und macht deshalb mit einem Allmountain-Fully am meisten Spaß. Deshalb beginnt diese Tour in dem kleinen Dorf Albaredo, das schon auf 702 Meter Höhe liegt. Dort kann man sein Auto problemlos parken, zum Beispiel in der Nähe der Kirche. In der Woche fährt in den Vormittagsstunden auch ein Bus von Rovereto in das Bergdorf. Dann kann man am Ende dieser Runde noch die Abfahrt über die Dinosourier-Piste dranhängen. Die Busse nehmen im Trentino Fahrräder im Rahmen des Platzangebots mit. Zwei bis vier Stück passen in die Kofferböden hinein. Ganz hartgesottene fahren diese Tour natürlich auch vom Gardasee aus. Das ist dann eine stramme Tagestour.

In Albaredo sollte man auf jeden Fall noch etwas Wasser bunkern. Von hier geht es hinter dem Dorfbrunnen die Militärstraße hinauf in Richtung "Rifugio Monte Zugna". Die Straße wurde im ersten Weltkrieg erbaut und führt in vielen Serpentinen bis zum Rifugio auf 1616 Meter. Während der Auffahrt wird man immer wieder mit schönen Aussichten belohnt. Die Steigung ist moderat und relativ gleichmäßig. Rampen gibt es keine bis zur Hütte. Hier angekommen bietet es sich eine Rast an. Das Etschtal liegt einem zu Füßen und gegenüber, scheinbar auf Augenhöhe, das Monte Baldo-Massiv. Wir füllen die Wasserflaschen auf und nehmen nach der Pause die Schotter-Rampen in Angriff, zwar nicht sehr grob, aber zäh. Auf dem Weg zum Gipfel durchfahren wir eine alte Militäranlage. Am Auffälligsten ist hier das Regenauffangbecken mit 1500 qm Fläche. Gänzlich unfahrbar ist der kurze Abstecher zum Gipfelkreuz des Monte Zugna. Bei klarer Sicht (die hatte ich hier als ich die Tour 512 recherchiert) kann man bis zur Lagune von Venedig sehen. Heute tummeln sich einige Wolken in der schwülwarmen Luft. In der Ferne grummelt es.

Wir halten uns deshalb nicht länger als nötig auf und machen uns an die Abfahrt, die nun wirklich gigantisch ist. So wünscht man sich das. Rund 1000 Höhenmeter werden wir auf Trails und Schotterpisten hinab ins Vallars vernichten. Der spektakuläre Auftakt ist ein zum Trail verfallener alter Militärweg, der noch mit größeren Steinen gewürzt ist. Viele werden ihn komplett fahren können. Nach einer etwas steileren Passage geht der Trail in einen Pfad über, der meist leicht abfallend und flüssig fahrbar zum Passo Buole führt. Der oft strapazierte Begriff Traumsingletrail hat hier seine Berechtigung. Am Pass erläutern dann diverse Schautafeln, welchen Irrsinn die Militärs im Ersten Weltkrieg hier betrieben haben. Am Passo Buole biegen wir links ab auf den Weg 117 in Richtung Riva Vallarsa. Der andere Ort Riva liegt ja direkt am Gardasee. Jetzt erwartet uns ein leckerer Trail. Stellenweise schnelle Passagen kombiniert mit sehr steilen Passagen und Wurzeltrails lassen die Höhenmeter nur so purzeln. Während der Abfahrt entdeckt man auch hier Überbleibsel aus dem ersten Weltkrieg, welche auf Schautafeln in italienisch und deutsch beschrieben sind. Von Riva geht es dann auf einer wenig befahrenen Teerstraße zurück nach Albaredo.

Download:
GPS-Track und Tourbeschreibung: hier klicken

Ein weitere Trailtour ist auf Trackspace dokumentiert.
Tour 555: Trailfeuerwerk am Monte Denervo

hier der Link:


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